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“Gemeinsam helfen” hat jahrelang der Tuberkulose-Klinik geholfen

Das Theater unter den Kuppeln hilft der Aktion “Gemeinsam helfen”

Auch die Handarbeitsgruppe im Treffpunkt Impuls hilft Kindern

Alexandra mit einer Patientin

 “Gemeinsam helfen auf den Fildern e.V.”

Humanitäre Hilfe für die Kinderklinik der

ukrainischen Filder-Partnerstadt Poltawa

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Kinderklinik

Aus einer Tageszeitung:

Drei Fragen an Johannes Kaps, Vorsitzender und ehrenamtlicher Projektleiter des gemeinnützigen Vereins “Gemeinsam helfen auf den Fildern e. V.”


1. Wie entstand der gemeinnützige Verein "Gemeinsam helfen auf den Fildern?"

In den 80er Jahren hatte die alte Filder- Zeitung (FZ) jedes Jahr zu Weihnachten eine Spendenaktion durchgeführt und gezielte soziale Projekte in der Region Stuttgart gefördert. Im Herbst 1989 hatten dann die Mitglieder des als gemeinnützig registrierten Vereins beschlossen, die Kinderkliniken der ukrainischen Filder-Partnerstadt Poltawa direkt und in Absprache mit den behandelnden Ärzten zu unterstützen.

 Ein kleiner Hinweis: Die Städte-Partnerschaft zwischen Poltawa/Ukraine sowie Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen und Ostfildern wurde ein Jahr zuvor, also Ende 1988, besiegelt

 Die Verantwortlichen des Vereins betraten völliges Neuland. Als medizinische Berater fungierten damals beim Start der Oberarzt und Onkologe Dr. Werner Tausch vom Olgahospital sowie Peter Dürner, Projektleiter der Deutschen Rettungsflugwacht. Beide halfen vor der ersten direkten Lieferung bei der Auswahl und bei der Beschaffung der Medikamente. Die Spendenbereitschaft der Bürger war seinerzeit enorm.

 Schwerpunkt der Hilfsaktionen waren zunächst die Tuberkulose-Kinderklinik mit rund 50 Betten und die seinerzeit im Aufbau befindliche Leukämie- und Krebsstation. Zuerst waren die humanitären Aktionen nur für ein paar Jahre als Starthilfe für das im Umbruch befindliche Land geplant. Doch die Erfolge bei der Heilung der todkranken Patienten blieben nicht aus: Während am Anfang kaum ein Leukämie-Patient eine Überlebens-Chance hatte, werden mittlerweile bei verschiedenen Formen von schweren Blutkrankheiten 60 bis 70 Prozent gesund.

 Die drei Ärztinnen in der Leukämie- und Krebs-Station haben durch jahrelange Berufserfahrung und bei medizinischen Kursen in der Landeshauptstadt Kiew durch westliche Spezialisten moderne Behandlungs- Methoden entwickelt. Die können aber nur angewendet werden, wenn die notwendigen Medikamente und der medizinische Klinikbedarf samt Geräten vorhanden sind. Unter diesen erfolgreichen Vorzeichen wollte die Aktion "Gemeinsam helfen" die teilweise lebenswichtige Hilfe nicht beenden.


Übrigens: Die gemeinnützige Aktion “Gemeinsam helfen auf den Fildern e. V.” ist vollkomen unabhängig von Städten, Staat, Kirchen, Religionsgemeinschaften und anderen Organisationen.

 

 

2. Wird die Unterstützung für die Kinderkliniken immer noch benötigt?

Die Tuberkulose-Kinderklinik der Region, die wir rund zwölf Jahre sehr stark unterstützt haben, wird jetzt weitgehend vom Staat versorgt. Offenbar hat die ukrainische Regierung davor Angst, dass eine Epidemie entstehen könnte. In der Städtischen Kinderklinik mit ihren rund zehn Abteilungen haben wir zwei EKG-Geräte, Infusomaten und Spritzenpumpen sowie ein in Ulm gebautes Ultraschallgerät geliefert. Vorrangig geholfen haben wir jahrelang den Krankenhaus-Abteilungen Chirurgie, Lungen, Intensiv, Frühgeborene, Traumatologie und vor allem die Hämatologie/Onkologie, die von Anfang an im Mittelpunkt stand.

Seit ein paar Jahren konzentrieren uns voll auf diese Station mit den schwer kranken Leukämie- und Krebs-Patienten. Die 25 Betten dieser sensiblen Abteilung sind meistens für die akute Behandlung voll belegt. Alle medizinischen Geräte wie moderne computergesteuerte (deutsche) Infusions- Systeme für die Chemo-Therapie und Spritzenpumpen sind von "Gemeinsam helfen". Die Leitungen, Ventile. Filter und Nadeln müssen ständig erneuert werden.

 Die Versorgung mit Zytostatika und Antibiotika durch Staat und Stadt ist immer noch mangelhaft: "Ohne Ihre Aktion könnten wir unsere Leukämie-Kinder nicht richtig behandeln", ist die Meinung der Ärztinnen in der Hämatologie/Onkologie. Da fällt es schwer, die Unterstützung abzubrechen.

 Während unsere Aktion von 1990 bis 2002 jedes Jahr einen großen Lastzug mit ausgesuchten Hilfsgütern nach Poltawa schickte, werden jetzt wegen Zollproblemen die Medikamente in der Ukraine gekauft. Großen Wert legt "Gemeinsam helfen" auch auf die kindgerechte Ausstattung des Spielzimmers, wo die schwer kranken Patienten vom Babyalter bis 15 Jahre unter der Obhut von Therapeutin und Pädagogin Tatjana Sidko den Alltag vergessen können. Es wird viel gebastelt, gemalt, gesungen, gespielt und ukrainische Bücher gelesen. Auch kleine Konzerte, Feste und Lampionumzüge werden organisiert.

3. Benötigt der Verein mehr Spendengeld und Unterstützung

Wenn "Gemeinsam helfen" wieder mehr Spendengeld hätte, könnten wir mehr helfen. Die Not in der Klinik ist immer noch groß. Bei rund 35 Reisen nach Poltawa sind die kranken Kinder dem Projektleiter ans Herz gewachsen. Es ist nicht gut, wenn junges Menschenleben deshalb nicht gerettet werden kann, weil die wirksamen Medikamente fehlen und Eltern selten das Geld haben, diese teuren Arzneien selber zu kaufen. Die Aktion “Gemeinsam helfen” will diese jungen Patienten in der Filder-Partnerstadt Poltawa -- mit Hilfe der Spenderinnen und Spender -- nicht im Stich lassen.

 

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Der gemeinnützige Verein “Gemeinsam helfen auf den Fildern” finanziert in der Kinderklinik Poltawa keine Personalstellen. Die vorgesehenen Arbeitsplätze werden von Staat und Stadt bezahlt. Allerdings ist der staatliche Monatslohn für die Krankenhaus-Mitarbeiter sehr niedrig.