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Soziale Suppenküche in Poltawa der Aktion “Gemeinsam helfen”

Für hungrige Leute: Buchweizen, Krautsuppe, Salat, trockenes Brot

Nach der einfachen Hauptspeise gibt es im Winter noch warmen Tee

Mutter speist hungriges Kind

 “Gemeinsam helfen auf den Fildern e.V.”

Humanitäre Hilfe für hungrige Bürger in der

 ukrainischen Filder-Partnerstadt Poltawa

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Kinderklinik

Während der Schwerpunkt unserer humanitären Aktionen weiterhin die Unterstützung der Kinderkliniken mit Medikamenten und medizinischen Geräten ist, hilft seit rund sieben Jahren der gemeinnützige Verein “Gemeinsam helfen” auch den armen Menschen in der ukrainischen Filder- Partnerstadt Poltawa.

 Vom 1. Advent bis zum ukrainischen Osterfest laden wir jeden Sonntag in die humanitäre Suppenküche bei der Makar-Kirche ein. Auf dem Hof des Gotteshauses sind in einem alten umgebauten Bauwagen vier Gasofen und eine kleine Küche installiert, wo die einfachen Speisen zubereitet und gekocht werden können.

Bereits im Herbst, wenn Kartoffeln, Kraut und Karotten noch preisgünstig sind, wird ein Vorrat für mehrere Wintermonate eingekauft und sicher gelagert. Der Rest wird immer am Wochenende im großen Gemüse- markt besorgt. Den Einkauf und das Kochen organisiert seit einigen Jahren ein sehr zuverlässiges Ehepaar. Bei der Verteilung am Sonntag gegen 12.30 Uhr hilft ein ehrenamtliches Helfer-Team von etwa zehn Frauen und Männern. Sie sind selber arm und freuen sich deshalb, wenn sie manchmal ein kleines Geschenk für sich und ihre eigenen Kinder bekommen.

Meistens sind, je nach Witterung, etwa 120 bis 300 hungrige Menschen zu Gast. Übrigens: Bevor das Essen verteilt wird, werden die Speisen von einem Priester gesegnet. Viele Leute beten und bekreuzigen sich. Rührend wird es, wenn ältere Frauen das ukrainische Vater-unser anstimmen. 

Das sehr einfache Mittagessen wird im Freien verteilt. Es gibt meistens die traditionelle Krautsuppe, sehr viel Buchweizen, etwas Salat, heißen Tee und 25 Laibe Brot. Butter gibt es aus Kostengründen nie. An hohen Feiertagen wie Weihnachten (am 7. Januar) werden rund vier Kilogramm Suppenfleisch verwendet. Aus hygenischen Gründen wird nur noch Einmal-Geschirr aus Plastik benutzt.

Die Armenspeisung ist nicht an eine bestimmte Religion gekoppelt. Zwar spielt sich alles auf dem Gelände der sehr verkehrsgünstig gelegenen orthodoxen Kirche ab (sie bezahlt Gas und Strom), aber nach dem Taufbuch wird nicht gefragt. Es kommen vorwiegend ältere Frauen und Männer, denen die schmale Rente nicht fürs Leben reicht.

 Für Obdachlose ist es oft die einzige warme Mahlzeit während der ganzen Woche. Kinder werden immer bevorzugt behandelt. Sie müssen sich bei Wind, Kälte, Regen oder Schnee nicht in die Warteschlange einreihen. Manchmal erhalten die Mädchen und Buben als Nachspeise auch einen Apfel oder ein paar Lebkuchen. Das Glücksgefühl der Kinder ist dabei unübersehbar.

Das Projekt “Suppenküche” wird vom Vorsitzenden der Aktion “Gemeinsam helfen”, Johannes Kaps, koordiniert, kontrolliert, vorfinanziert und später genau abgerechnet. Alle hungrigen Menschen werden vom Helfer-Team freundlich behandelt. Das Motto: Auch arme Leute haben Würde. Die Menschenwürde ist für die Helfer nicht von einem vollen oder leeren Geldbeutel abhängig.

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Leider haben wir in Poltawa für die Ausgabe des Essens keinen überdachten Raum. Auch bei frostigen minus 18 Grad haben wir die einfachen Speisen im Freien serviert. Wer bei solchen Temperaturen um ein einfaches warmes Mittagessen bittet, der hat wirklich Hunger.